Kapuzinerkirche
Die Klostergründung erfolgte im Jahre 1602, die Einweihung der Klosterkirche nahm 1605 der Churer Bischof Johann V. Flugi vor. Umbauten sind in die Jahre 1681 - 84 und 1864 - 80 datiert. Besondere Verehrung genießt der Hl. Fidelis von Sigmaringen, der 1621 Guardian in Feldkirch war, 1622 in Seewies ermordet und 1746 heilig gesprochen wurde. In der Kirche befindet sich ein neugotischer Hochaltar nach Plänen des Pater Virgil Gangl, ausgeführt vom Kapuzinerbruder Wenzel Schnitzer. Im Schiff ist ein doppelseitig bemaltes Fahnenbild mit der Darstellung ‚Martyrium und Glorie des Hl. Fidelis‘, das für die in Rom 1746 stattgefundene Heiligsprechung angefertigt wurde, aufgehängt. In der Fideliskapelle befindet sich ein neugotischer Altar nach Plan und mit Figuren von Fidelis Rudhart. In einem Seitenraum der Fideliskapelle ist die Fideliszelle situiert, die 1729 in Form der alten Zelle angebaut und mit Originalinventar versehen wurde. Die Fidelissäule mit dem gefassten Haupt des Heiligen wurde 1975 errichtet.
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