Georg Schneider-Colette
Musikalisches Schaffen: Orchesterwerke (Symphonien, Konzerte), Kammermusik, Kantaten, Lieder, Unterhaltungsmusik, Film- und Theatermusik
1898 am 6. März wird Georg Schneider in Wien geboren;
Studium an der Wiener Musikakademie (Geige, Klavier und
Komposition; Lehrer: Joseph Marx u.a.)
1916 Militärdienst beim Infanterie-Regiment der Hoch- und Deutschmeister
1919 erste Kompositionsabende im Wiener Musikverein; Theatermusiker,
Kabarettpianist, Europatourneen mit Showorchester
1923 Heirat mit der Geigerin Anni Prücher
1928 1. Schubertpreis der Wiener Volkskunst (Juryvorsitz: Franz Lehar)
1937 Übersiedelung nach Vorarlberg; freischaffender Künstler; Auftritte
u.a. in der Schweiz
1947 drei Filmpreise für Kulturfilme (u.a. von der französischen
Militärregierung anlässlich der 1. österreichischen Kulturfilmwoche)
1953 Violinlehrer an der „Stella Matutina“ in Feldkirch; Gründer des
Feldkircher Kammerorchesters, Mitglied in verschiedenen Orchestern
1966 Ehrengabe für Kunst und Wissenschaft des Landes Vorarlberg
1971 Ernennung zum Professor
1973 Uraufführung der Kantate „Des Grafen Hugo von Montfort Leben und Lieben“;
am 11. Oktober stirbt Georg Schneider in Feldkirch
Literatur:
Erich Schneider, Vorarlberger Komponisten der Gegenwart. In: Montfort 23, 1971/1, S. 52f

