Ernst Pichler
Kompositorisches Schaffen: Orchester-Kammermusik, Vokalwerke, Schwerpunkt: Werke für Bläser
1908 Ernst Pichler wird am 30. April in Allentsteig/NÖ geboren
1924 Kompositionsstudien an der Akademie für Musik in Wien
(Lehrer: Franz Schmidt und Othmar Steinbauer);
anschließend Anstellungen als erster Hornist im Athener
Symphonieorchester unter Dimitri Mitropoulos, an der Wiener
und der Berliner Volksoper und beim Symphonieorchester Berlin;
Wehrdienst; russische Kriegsgefangenschaft
1940 2. Preis der Stadt Berlin für Hausmusik
1948 Anstellung als Hornist beim Vorarlberger Funkorchester;
Gründung des „Vorarlberger Hornensembles“
1957 Haydn-Preis für das 1. Streichquartett „Freue dich, o meine Seele“
1959 Auflösung des Funkorchesters, Pichler wird Lehrer für
Blechblasinstrumente an der Musikschule Bregenz; als Kapellmeister
betreut er die Stadtmusik Bregenz – Vorkloster
1971 Verleihung des Titels „Professor“
1981 Ehrengabe für Kunst und Wissenschaft des Landes Vorarlberg
1986 am 16. September stirbt Ernst Pichler in Lochau
Literatur:
Schneider Erich, Vorarlberger Komponisten der Gegenwart. In: Montfort 23, 1971/1, S.57; Christian Fastl, Ernst Pichler. In: Österreichisches Musiklexikon 4, hrsg. Von Rudolf Flotzinger, Wien 2005

